Easy Barbu

Regeln

Provenzalischer Bombu

Herkunft

Provenzalische Variante, weitergegeben von Pedro Sanchez.

Material

4 Spieler, ein Blatt zu 32 Karten, 4 Farben. Rangfolge von oben nach unten: Ass, 10, König, Dame, Bube, 9, 8, 7 — die Rangfolge der Belote ohne Trumpf, bei der sich die 10 gleich hinter das Ass schiebt. Jeder Spieler erhält 8 Karten.

Geben und Spielrichtung

Die sechs Verträge

  1. Kein Stich — jeder genommene Stich ist +10 wert. Es gibt 8 Stiche, also höchstens 80. Schlemm: Alle 8 Stiche zu nehmen ist −320 wert.
  2. Kein Herz — jedes Herz ist +10 wert, 8 Herzen im Blatt, also höchstens 80. Anders als in manchen Barbu-Regeln darf Herz ausgespielt werden.
  3. Keine Dame — jede Dame ist +20 wert, gleich welcher Farbe, höchstens 80. Damen dürfen ausgespielt werden.
  4. Kein Bombu — allein der Herz-König ist +80 wert. Er darf ausgespielt werden.
  5. Salade — alle vier zusammen: +10 je Stich, +10 je Herz, +20 je Dame, +80 für den Bombu, höchstens 320. Schlemm: Alle 8 Stiche sind −320 wert.
  6. Domino — Erster raus −200, Zweiter −120, Dritter und Vierter 0.

Schlemm (Verträge 1 und 5): Er gibt diesem Spieler pauschal −320 und den anderen nichts; sonst wird in der Runde nichts gezählt.

Alles summiert sich innerhalb eines einzigen Stichs. Ein Stich mit 2 Herzen, der Pik-Dame und dem Herz-König ist 10 + 20 + 20 + 80 = 130 wert.

Das Domino

Es läuft wie eine gewöhnliche Patience: Die Karten werden in Farbreihen ausgelegt. Die Ausgangskarte stammt aus der Gabe — die letzte ausgeteilte Karte wird vom Geber aufgedeckt und bildet die erste Karte der Auslage, sodass der Geber eine Karte weniger hat.

Wer gewinnt

Punkte sind Minuspunkte. Nach den 24 Runden gewinnt, wer die wenigsten hat. Nur der Schlemm und das Domino drücken den Zähler nach unten.